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Le 1 décembre 2016

Auditorium Carré

Projection du film « Die Stadt als Beute »

Projection du film « Die Stadt als Beute »

Un événement organisé par LUCA Luxemburg Center for Architecture en collaboration avec Open Screen asbl.
Un rendez-vous à noter dans vos agendas si vous vous intéressez aux mutations urbaines profondes et pernicieuses des grandes villes européennes. Des dynamiques « gentrificatrices » à l’œuvre depuis toujours mais qui se déploient avec plus de brutalité particulièrement depuis 2008.
Le film est en langue allemande avec des sous-titres en anglais.
Le documentariste Andreas Wilcke a observé pendant quatre ans le marché du logement à Berlin, la façon dont il est affecté par la cupidité immobilière, l’ignorance du pouvoir politique et l’impuissance des citoyens.
Après la projection, le réalisateur A
Projection du film « Die Stadt als Beute »
ndreas Wilcke participera à une discussion ouverte avec le public sur ce phénomène – qui impacte également Luxembourg-Ville.
Je reprends la teneur du communiqué de presse en allemand. Si vous souhaitez avoir des précisions en français, n’hésitez pas à vous manifester.

Communiqué de presse


Von London bis New York gilt Berlin plötzlich als "the place to be". Das weckt Begehrlichkeiten. Jeder will hier wohnen und viele wollen sich hier eine Wohnung kaufen, die - verglichen mit "zu Hause" - spottbillig ist. Ehemaliger staatlicher Wohnungs-bestand wird privatisiert und Mietwohnungen werden zu Eigentum. Welten prallen aufeinander und Paralleluniversen tun sich auf. In Personalunion als Produzent, Drehbuchautor, Kameramann und Regisseur hat Andreas Wilcke diesen Vorgang von 2011 bis 2015 durchleuchtet. Mit seiner Kamera ist er überall in der Stadt unterwegs; befragt die verschiedenen Akteure, begleitet Makler, Investoren und Kaufinteressenten bei der Schnäppchenjagd und Mieter beim Gang durch die Institutionen. Der Zuschauer ist quasi live dabei, wenn im Zeitraffertempo eine ganze Stadt umgekrempelt wird.
Ein wichtiger Film über ein großes Problem mit hoher Wachstumsrate. Im Gegensatz zu Betroffenheitsfilmen und zu skandalisierenden Fernsehdokus über Immobilienspekulation, die einer eindimensionalen Täter- Opfer-Logik folgen, herrscht in "Die Stadt als Beute" ein unaufgeregter Erzählton, der die neoliberalen Marktmechanismen umso eindrücklicher freilegt. In seiner ohne Budget und mit einer geliehenen Kamera begonnenen Langzeitdoku betätigt sich Wilcke als stiller Beobachter des Gentrifizierungsprozesses, der in der Kombination aus politischer Ignoranz, professioneller Gier und menschlicher Ohnmacht der Skandal aller großen Städte ist.

Publikumsgespräch mit Andreas Wilcke


Der Film wird gefolgt von einem Publikumsgespräch mit Andreas Wilcke. Der 41jährige ist in Brandenburg geboren und Anfang der neunziger Jahre nach Berlin gezogen, wo er an der Schauspielschule Charlottenburg und an der Ostkreuz-Fotoschule studierte. Als Filmemacher startete der Anhänger des "Direct Cinema" mit einem kleinen Portrait über die Boxhagener Strasse in Berlin-Friedrichshain, das ihn schliesslich über den Dokumentarfilm "Wem gehört die Stadt? Wenn das Geld die Menschen verdrängt" (2014 in Zusammenarbeit mit Kristian Kähler) zum Thema Wohnen führte.
"Die Stadt als Beute" wurde im Januar 2016 beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken uraufgeführt und startete im Sommer 2016 in deutschen Kinos.

Infos


Dokumentarfilm, 2016, 1:22
Film in deutscher Sprache, Untertitel in English
Produzent, Autor, Kameramann und Regisseur: Andreas Wilcke
Musik: Rudolf Moser (Einstürzende Neubauten)
Vorführung: 1. Dezember 2016, 19:00
Veranstalter : LUCA in Zusammenarbeit mit Openscreen asbl
Ort : Auditorium des Carré, 1 rue de l'Aciérie, Luxembourg-Hollerich
Eintritt: 5€
www.diestadtalsbeute.com
Magazine Wunnen
www.wunnen-mag.lu | info@wunnen-mag.lu